MACHER:INNEN

Jessica Samantha Starr Weisskirchen begann ihre Theaterlaufbahn als Regieassistentin am Theater und Orchester Heidelberg und wechselte später ans Nationaltheater Mannheim. Hier realisierte sie erste Arbeiten während ihrer Assistenzzeit (DIE TONIGHT, LIVE FOREVER oder DAS PRINZIP NOSFERATU von Sivan Ben Yishai, September 2020) und als Regisseurin (EIN KÖRPER FÜR JETZT UND HEUTE von Mehdi Moradpour, Premiere verschoben). Sie engagiert sich ehrenamtlich im assistierenden-netzwerk und ist Initiatorin des Assistierenden Festivals SUMMER UP. Seit 2020 studiert sie Theater- und Orchestermanagement an der HfMDK in Frankfurt am Main.

Foto: Lena Wunderlich

Anna Tenti geboren und aufgewachsen im Münsterland, studierte zunächst Philosophie und Germanistik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und wechselte schließlich zur Theaterwissenschaft an die Ruhr-Universität Bochum. Seit der Spielzeit 2020/21 ist sie am Schauspiel Dortmund als Regieassistentin tätig. Hier hat realisierte sie die szenische Lesung Dynamite! #1 Wasweißichwas so wie ein IGTV HOW TO PROTEST zu den Frauen*Thementagen. Zuletzt führte sie Regie bei der Inszenierung Mädchenschule, die Premiere steht noch aus. Zuvor war sie als Gast-Regieassistentin am Düsseldorfer Schauspielhaus und am Grillo-Theater Essen engagiert. Die Spielzeiten 2018/19 und 2019/20 verbrachte sie im Festengagement als Regieassistentin am Schauspiel Köln. Hier feierte Anfang 2020 ihre Debütinszenierung, Roberto Bolaños Lumpenroman, Uraufführung.
Außerdem kuratierte sie in der Spielzeit 2018/19 das Festival BRITNEY X – 3 DAYS ABOUT YOUR FEELINGS, YOUR SEX IN OUR SOCIETY. 2019/20 kuratierte sie die digitale Ausgabe BRITNEY X – KNOW THAT YOU’RE TOXIC als 2-tägigen Livestream. Darüber hinaus entstanden gemeinsam mit dem Ensemble weitere eigene szenische Arbeiten (ARBEITSTITEL 6Was, wenn wir die Grenzen 1 Meter weiter nach links verschieben) und szenische Lesungen (Bomb something or go to the Moon, El Ojo SilvaImpulse für eine Demokratie der Moderne). 

Christopher-Fares Köhler studierte Theaterwissenschaft an der Universität Leipzig und an der Freien Universität Berlin (M.A). Von 2013 bis 2015 war er dramaturgischer Assistent von Falk Richter – u.a. für die Inszenierung Small Town Boy am Maxim Gorki Theater Berlin und arbeitete im Anschluss als Regieassistent am Theater Oberhausen. In der Spielzeit 2017/18 war er Teil der Dramaturgie an den Münchner Kammerspielen, bei Benjamin von Blomberg (Intendanz: Matthias Lilienthal).

In der Spielzeit 2018/19 war er Dramaturg des Exil Ensembles am Maxim Gorki Theater Berlin und Künstlerischer Referent des Ko-Intendanten Jens Hillje. Ab der Spielzeit 2019/20 war er Dramaturg am Maxim Gorki Theater und arbeitete u.a. als Dramaturg der Produktion In My Room von Falk Richter (Eingeladen zu den Mülheimer Stücken 2020). Er ist Teil des Netzwerks PostHeimat. Als Gast arbeitete er u.a. auch an der Schaubühne Berlin und beim Stückemarkt des Berliner Theatertreffens 2019 (Berliner Festspiele). Seit der Spielzeit 2020/2021 ist er Dramaturg am Schauspiel Dortmund.

Köhler arbeitet als Übersetzer, vornehmlich für arabische Autor:innen. Arbeiten für das Theater der Welt Festival 2017 in Hamburg, für das Zürcher Theaterspektakel, das Theater an der Ruhr, die Volksbühne Berlin, das Kunstfest Weimar, die Münchner Kammerspiele und das Maxim Gorki Theater Berlin u. v. m. .

Foto: Birgit Hupfeld


Das assistierenden-netzwerk denkt Theater als soziale, solidarische, nicht diskriminierende, faire Wirkstätte für alle Mitarbeitenden und bietet ein Forum zur Vernetzung zwischen den Assistent:innen. Es teilt Erfahrungen, Wünsche und Werte. Es tauscht sich über Arbeitsweisen, Gehälter, Vertragsverhandlungen, Fortbildungen, Debüt-Inszenierungen und Arbeitsbedingungen aus. Das assistierenden-netzwerk setzt sich für gerechte Strukturen, gute Arbeitsbedingungen und faire Vergütung sowie die Unterstützung zur eigenen künstlerischen Laufbahn von Assistent:innen ein. Wir wollen unsere Arbeit sichtbar machen!