Frauen an die Front: Das weibliche Narrativ als Norm!

Sonntag, 17.10.2021

16.00-17.00

Junge Oper 

Moderation: Melis İçten

Ein Gespräch mit: Maren Schäfer, Shachar Lavi und Deborah Maier

Rossinis Barbier von Sevilla gehört zu den meistgespielten Stücken im Opernrepertoire. Ein wahrer Klassiker also, mit dem sich die Regisseurin Maren Schäfer in ihrer Debüt-Inszenierung auseinandergesetzt hat.

Schäfer erzählt in ihrer Arbeit die bekannte Geschichte nah am Original und doch mit einem besonderen Fokus auf die weibliche Hauptfigur, auf ihre Ziele, Wünsche und auf die Herausforderungen, denen sie in einer von Männern dominierten Welt gegenübersteht.

Wie Rosina bewegen sich junge Musik-Theatermacher*innen auch heute noch oft in einer Welt, in der die männliche Sichtweise der Status quo ist. Wie damit umgehen, dass viele Repertoire Opern antiquierte, von Männern entworfene und degradierende Frauenbilder immer weiter reproduzieren und sogenannte „weibliche“ Stoffe und „weibliche“ Regie noch immer gesondert betont und betrachtet wird?