Tot oder Lebendig? – Welche Körper, Formen und Geschichten müssen auf die Bühne?

Samstag, 16.10.2021

18:00 – 19:00

Junge Oper

Theater möchte ein Spiegel der Gesellschaft sein, aber kann es dieser Anforderung gerecht werden? Die mangelnde Diversität innerhalb der Ensembles erzeugt ein verzerrtes Bild auf den Bühnen und stellt häufig nur den sportlichen, attraktiven, jungen, weißen Körper als Norm aus. So ändern sich stereotype Sehgewohnheiten nicht und die Körper auf der Bühne werden auf ihre Äußerlichkeit reduziert. Welchen Einfluß hat das auf das Publikum und wie empfinden die Spieler*innen das Besetzungssystem der Stadttheater? 

Braucht das Theater ein neues Storytelling für einen Perspektivenwechsel? 

Ein Gespräch mit Miriam Michel, Berfin Orman, Isabell Rosenberg, Lena Wontorra, Sivan Ben Yishai. Moderation: Mega Kono-Patel

Isabell Rosenberg ist 33 Jahre jung und studierte Angewandte Literatur– und Kulturwissenschaften an der TU Dortmund (Bachelor of Arts). Dann volontierte sie bei der Aktion Mensch und arbeitet beim DAAD in Bonn. Erste Bühnenerfahrungen als Performerin sammelte sie 2017 im Rahmen der Produktion „Gala“ von Jerome Bel. Diese vertiefte sie in der Spielzeit 2019/2020 am Schauspiel Düsseldorf als Darstellerin in der Bürgerbühnenproduktion „Perfect Family“ (Regie Hannah Biedermann). Außerdem schreibt sie seit vielen Jahren kreative Texte.Inzwischen arbeitet sie als Teilhabeberaterin am Niederrhein und lebt in Köln.